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Der regionale Forst in Altötting charakterisiert die Landschaft und bietet einen wertvollen Lebensraum. Doch er steht vor großen Herausforderungen: Ein Zusammenspiel aus Trockenheit, Klimawandel, Schädlingen und anfälligen Monokulturen macht den Wald sensibel.
Qair möchte mit dem Windpark in Altötting nicht nur Strom erzeugen, sondern aktiv zur ökologischen Aufwertung des Daxenthaler, Öttinger, Holzfelder und Alzgerner Forstes beitragen.
Für jede der 27 geplanten Windenergieanlagen entsteht etwa ein Hektar Waldausgleich.
Zu dem Ausgleich von Waldeingriffen ist Qair gesetzlich verpflichtet. Doch das Waldschutzkonzept für den Windpark Altötting geht darüber hinaus und sieht nicht nur eine gleichwertig, sondern eine deutlich höherwertige Aufforstung vor.
Von den 28 neuen Hektar Wald werden 20 Hektar ein hochwertiges neues Waldgebiet direkt angrenzend an ein Landschaftsschutzgebiet sowie ein Natura 2000 Gebiet eröffnen. Dort soll ein Hartholzauenwald entstehen, der für seine besondere ökologische Qualität bekannt ist. Die Hartholzauen gehören zu den produktivsten und artenreichsten Wäldern in Mitteleuropa mit einer hohen floristischen und faunistischen Vielfalt und zahlreichen gefährdeten Arten.
So stärken wir den Wald langfristig
Konkret werden wir die folgenden Ausgleichsmaßnahmen ergreifen:
- Wiederherstellung von Wäldern und Waldrändern
- Wiederbegrünung
- Anlage reich strukturierter Waldränder
- Ökologische Aufwertung durch Aufforstung von hochwertigem Eichen-Hainbuchenwald und Hartholzauenwald
Durch den Bau des Windparks in Altötting werden neue Freiflächen um die Windanlagen herum entstehen. Diese Flächen können einige Tier- und Pflanzenarten für sich nutzen. Darüber hinaus sind wir überzeugt, dass die geplanten ökologischen Ausgleichsmaßnahmen und die ökologische Aufwertung des örtlichen Waldes langfristig zu einer klimaresistenteren Region rund um Altötting beitragen können.
Unsere Waldschutzstrategie
Langfristig möchte Qair die Forste vor Ort auf verschiedene Weise stärken:
01.
Vielfältige Aufforstung:
Wir unterstützen die Umwandlung von Monokulturen in einen klimaresilienten Mischwald – mit standortgerechten, heimischen Baumarten wie Eichen, Hainbuchen und Hartholzauenwäldern.
02.
Begleitende Forstpflege:
Unser Projekt beinhaltet langfristige Maßnahmen zur Förderung von Waldaufwertungen und ökologischer Waldrandgestaltung.
03.
Partnerschaft mit Forst und Naturschutz:
Qair arbeitet eng mit Forstexperten, lokalen Behörden und Umweltverbänden zusammen. So entsteht ein Zukunftswald, der auf fundierten Konzepten beruht.
04.
Schutz trotz Technik:
Der Bau des Windparks erfolgt mit modernsten Methoden, die die Bodenstruktur schonen und Rodungen auf ein Minimum reduzieren.
Wie die Windenergie dem Wald hilft
Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass Windenergie dem Wald durchaus nutzen kann, besonders durch die folgenden Faktoren:
Minimaler Flächenverbrauch:
Einer Studie des Umweltbundesamtes (2020) zufolge ist Windenergie rund 20-mal flächeneffizienter als Photovoltaik, da nur kleine Flächen dauerhaft beansprucht werden.
Klimaschutz durch saubere Energie:
Windkraft verursacht im Betrieb keine CO2-Emissionen und ist eine der emissionsärmsten Energieerzeugungsformen überhaupt. Sie trägt entscheidend zum Schutz des Klimas bei und entlastet so Wälder weltweit.
Ökologische Aufwertung:
Alle Eingriffe in Waldgebiete müssen durch Ausgleichsmaßnahmen kompensiert werden. Diese Maßnahmen führen zu einer Verbesserung des Waldes in seiner ökologischen Qualität und Resistenz.
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In unserem Newsletter informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen rund um den Altöttinger Forst, darunter auch Themen wie Nachhaltigkeit, Naturschutz und Ausgleichsmaßnahmen. Sie können sich hier dazu anmelden.
Für Ihre weiteren Fragen oder Anliegen steht Ihnen unser Projektleiter des Windparks Altötting Peter Reidelbach gerne als Ansprechpartner zur Verfügung. Wenden Sie sich dafür per Mail an wp-aoe.de@qair.energy.