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Liebe Leserinnen und Leser,
in den vergangenen Monaten haben wir uns in engem Austausch mit verschiedensten Fachbehörden befunden, um das anstehende Genehmigungsverfahren für unseren Windpark Altötting so gut wie nur möglich vorzubereiten. Insbesondere beim Thema Bodenschutz sind wir in sehr enge Abstimmung mit den zuständigen Behörden gegangen und konnten somit ein aushubschonendes Bodenmanagementkonzept entwickeln, dass der in den Waldböden vorherrschenden PFAS-Belastung Rechnung trägt. Mehr dazu erfahren Sie in diesem Newsletter.
Die in den zahlreichen Gesprächen und Abstimmungen entwickelten Regelungen und Maßnahmen finden sich in unseren Antragsunterlagen für die insgesamt 27 Windenergieanlagen wieder, für die wir eine Genehmigung nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz beantragen. Die Antragsunterlagen werden noch vor den Feiertagen vervollständigt, sodass nach Prüfung durch das zuständige Landratsamt Altötting das förmliche Verfahren mit der öffentlichen Auslegung der Antragsunterlagen im Januar starten kann. Keine Angst: Die vierwöchige Auslegung wird durch das Landratsamt mit einer Woche Vorlaufzeit öffentlich bekanntgegeben – jeder wird also die Möglichkeit erhalten, Einsicht in die Antragsunterlagen zu nehmen und sich am Genehmigungsverfahren zu beteiligen.
Für uns ist dies ein weiterer bedeutender Meilenstein auf dem Weg hin zur Realisierung des Windparks Altötting bis 2028.
Das gesamte Windpark Altötting-Team wüscht Ihnen und Ihrer Familie eine gesegnete Adventszeit, frohe Festtage und einen guten Start ins neue Jahr 2026, in dem Sie mit Sicherheit schon bald wieder von mir hören werden.
Herzliche Grüße,
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Projekt-Präsentation im Kreistag Altötting
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Am 20.10.2025 war Qair zu Besuch in der Kreistagssitzung im Landratsamt Altötting. Vor ca. 50 Gemeindevertreterinnen und -vertretern haben Geschäftsführerin Heike von der Heyden und Projektleiter Peter Reidelbach über den aktuellen Fortschritt des Projekts berichtet.
Die Genehmigungsanträge für drei Gebiete (Haiming/Marktl, Altötting/Neuötting, Burgkirchen) sind bereits eingereicht, bis Dezember 2025 werden alle Anträge vervollständigt.
Die Bedeutung des Windparks Altötting für die Region wurde in dem Termin mehrfach betont.
Wir bedanken uns für den Austausch und arbeiten weiter mit Vollgas an der Vervollständigung der noch ausstehenden Antragsdokumente.
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Die Windenergietage 2025 liegen hinter uns – zwei intensive Tage voller Austausch, spannender Einblicke und wertvoller Begegnungen. Für uns waren sie ein voller Erfolg.
Unser Forum war erneut sehr stark besucht und erhielt viel positives Feedback unserer Partner. Inhaltlich wurde deutlich: Themen wie BESS, hybride Parks und neue regulatorische Anforderungen prägen die Zukunft der Windenergie.
Gleichzeitig bleiben manche Trends, etwa rund um KI, weiterhin ohne echte Tiefe. Die wachsenden Unsicherheiten im Markt zeigen, wie wichtig Orientierung und fachlicher Austausch sind – genau hier sehen wir unseren Mehrwert.
Ein herzliches Dankeschön an alle Partner, Kund:innen und Branchenkolleg:innen für die inspirierenden Gespräche – und insbesondere an unsere Referenten für ihre wertvollen Beiträge.
Wir freuen uns darauf, die Dynamik mitzunehmen und die Energiewende weiterhin aktiv mitzugestalten.
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Verantwortungsvoller Umgang mit PFAS-belastetem Boden
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Im Rahmen der Genehmigungseinreichung für den geplanten Windpark in Altötting hat Qair ein umfassendes Bodenmanagementkonzept erarbeitet, um sicherzustellen, dass die Auswirkungen auf Mensch und Natur so gering wie möglich bleiben. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem sachgerechten Umgang mit PFAS-belasteten Böden im vom Windpark betroffenen Gebiet. Durch eine minimalinvasive Planung sind nur geringe Erdbewegungen während der Bauphase notwendig. Das Konzept trägt dazu bei, das umliegende Waldgebiet zu schützen und mögliche Risiken für Boden und Grundwasser zu minimieren.
Basis des Konzepts ist eine maximal aushubschonende Planung wodurch das bewegte Erdmaterial um bis zu 60% reduziert werden kann. Wo lastentechnisch möglich, werden mobile Arbeitsplatten eingesetzt und somit die bestehende Bodenstruktur geschont. In Bereichen, in denen Lastenanforderungen dies nicht ermöglichen, wurden in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt, der Regierung von Oberbayern, dem Umweltministerium und dem Wasserwirtschaftsamt durch ein spezialisiertes Ingenieurbüro innovative Konzepte entwickelt, die eine Verschlechterung der Bodenbelastungssituation erfolgreich verhindern. Die einzelnen Prozessschritte im Bauablauf können Sie exemplarisch in der folgenden Übersicht nachvollziehen:
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Erfolgreiche Inbetriebnahme Windpark Höringhausen/Langer Wald
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Wir freuen uns, dass alle fünf Anlagen des Windparks Höringhausen/Langer Wald nun offiziell den Betrieb aufgenommen haben.
Gemeinsam mit unseren starken Partnern konnten wir dieses Projekt erfolgreich umsetzen und einen weiteren Beitrag zur regionalen Energiewende leisten.
Nach langjähriger und erfolgreicher Kooperation konnte mit der Umsetzung der vom Regierungspräsidium Kassel im Mai 2022 erteilten Genehmigung im Winter 2023/2024 begonnen werden. Die Errichtungsarbeiten wurden im Spätsommer 2025 abgeschlossen. Die Anlagen mit einer Nennleistung von jeweils 6,2 MW und einer Gesamthöhe von 247 Metern speisen den erzeugten Strom über ein eigens dafür errichtetes Umspannwerk bei Meineringhausen in das Stromnetz ein.
Ein herzliches Dankeschön an Koehler Renewable Energy, die Volksbank Mittelhessen und alle beteiligten Baufirmen für die großartige Zusammenarbeit und das Engagement in jeder Projektphase!
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Bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt
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Ohne unsere Mitarbeiter könnten wir die Energiewende nicht vorantreiben. Deswegen steht bei Qair nicht nur die Umwelt, sondern auch der Mensch im Mittelpunkt.
Gerne möchten wir Ihnen in diesem Newsletter unseren Kollegen Leon vorstellen.
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Hallo Leon, stell Dich doch mal kurz vor. Was machst Du bei Qair?
Ich bin technischer Betriebsführer für Wind- und PV-Anlagen.
Das bedeutet, dass ich den Betrieb der Anlagen plane, koordiniere und überwache. Kern meiner Tätigkeit ist das Prüfen aller von uns betriebenen Anlagen, um sicherzugehen, dass es keine Probleme gibt und schnell reagieren zu können, falls doch mal was nicht stimmt. Diese Aufgabe übernehmen meine Kolleg:innen und ich auch an den Wochenenden.
Neben dem Bearbeiten von akuten Themen, die während des Betriebs aufkommen, plane ich auch Einsätze vor Ort, schreibe Betriebsberichte für eine lückenlose Dokumentation aller Ereignisse und diene als Ansprechpartner für alle, die etwas mit den Anlagen zu tun haben.
Ein besonderes Schmankerl meiner Tätigkeit sind die regelmäßigen Inspektionen vor Ort, während derer ich die Anlagen genau ansehe, um mögliche Mängel oder andere Themen zu finden und zu dokumentieren. Dabei ist der atemberaubende Ausblick aus der Dachluke einer Windenergieanlage regelmäßig das Highlight der Inspektionsfahrt.
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Was macht Deine Arbeit so spannend?
Die Betriebsführung ist eine spannende Aufgabe, da wir uns direkt darum kümmern, dass die Energieerzeugungsanlagen auch tun, was sie sollen, nämlich Energie erzeugen. Schließlich benötigen wir genau diese grüne Energie so dringen im Stromnetz. Eine Anlage ist erst dann gut, wenn sie auch zuverlässig produziert.
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Was zeichnet Qair für Dich als Arbeitgeber aus?
Ich schätze die freundliche und konstruktive Arbeit mit meinen Kolleg:innen sehr. Wir haben das gemeinsame Ziel unsere Anlagen so gut wie möglich zu betreiben und dazu trägt jede:r mit seinen individuellen Erfahrungen und Fähigkeiten bei. Dadurch entsteht ein spannendes Umfeld, um in diesem umfangreichen Bereich erfolgreich zu sein.
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Haben Sie Fragen, Anregungen und Feedback zum Newsletter?
Dann schreiben Sie uns an wp-aoe.de@qair.energy
Leiten Sie gerne unseren Newsletter an Freunde, Bekannte und Partner weiter.
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